Es gibt Käse, und es gibt Paški sir. Auf der kroatischen Insel Pag grasen die Schafe auf kargen, vom Wind salzgepeitschten Weiden voller wilder Kräuter – und genau das schmeckt man später: würzig, kräftig, mit einer feinen Salznote, die angeblich direkt aus der Meeresluft kommt. Wir glauben das sofort, es klingt zu schön, um es nachzuprüfen.
Entdeckt haben wir ihn auf dem Markt, „nur mal ein kleines Stück" mitgenommen – und am nächsten Tag das doppelt so große gekauft. So läuft das mit den guten Dingen bekanntlich immer.
Dazu ein Stück frisches Brot, ein paar Oliven, ein Glas vom roten Vranac – und der Abend unter der Markise ist gerettet. Wer braucht da noch ein Restaurant?