Drei Wochen mit dem eigenen Wohnmobil: sechs Nächte am Watzmann in Berchtesgaden – mit Wanderung auf den Kehlstein und der Almbachklamm –, dann über die Tauern an die Adria nach Cavallino-Treporti. Mit Hund, Rädern, Omnia-Backofen und einem Wiedehopf als Stammgast.

Nach dem Kroatien-Trip mit dem Tesla war diesmal das schwere Gerät dran: unser Eura Mobil Profila 660 HB auf Fiat Ducato – 3,5 t, 131 PS, Baujahr 2013 und damit ungefähr so sportlich wie ein beladener Kleiderschrank. Dafür hat man Bett, Dusche, Kühlschrank und Hund immer dabei. Der Plan: erst eine Woche Berge, dann zwei Wochen Meer. Der Plan ging auf – inklusive einer Wanderung aufs Kehlsteingipfelkreuz, einer Klamm voller Wasserfälle und einer Nachtfahrt über die Tauern, die den Diesel bei genau 8,3 l/100 km hielt.

Auf einen Blick

Ziel 1Camping-Resort Allweglehen, Berchtesgaden (02.–08.08., 6 Nächte)
Ziel 2Union Lido Park & Resort, Cavallino-Treporti bei Venedig (09.–20.08., 11 Nächte)
StartWeihenzell, Mittelfranken
Zeitraum02.08. – 20.08.2026 · 18 Nächte
Unterkunftdas eigene Wohnmobil, beide Male Stellplatz
FahrzeugEura Mobil Profila 660 HB (Fiat Ducato, teilintegriert)
Streckerund 1.500 km gesamt · A9/A8 → Berchtesgaden → Salzburg → A10 Tauern → Knoten Villach → Udine → A4 → Cavallino
Verbrauch8,3 l/100 km laut Bordcomputer (Tachostand 56.402 km)
MitreisendeFamilie plus ein brauner Labrador mit ausgeprägtem Schattensuchtalent

Roadmap

Die Route in groben Zügen – zweimal ankommen, einmal quer über die Alpen:

Karte: © OpenStreetMap-Mitwirkende · Route schematisch entlang der Autobahn

  1. Tag 1 · 09:06 Abfahrt in Weihenzell Volltanken, Hund einladen, los. Danach: Stau.
  2. Tag 1 · 15:10 Camping Allweglehen, Berchtesgaden Stellplatz am Hang mit Blick auf Untersberg und Watzmann. Karte
  3. Tag 2 · 11:58 Königssee Mit dem Rad hinunter zu den alten Bootshäusern. Karte
  4. Tag 3 · 10:16 Gipfelkreuz Kehlstein, 1.834 m Zu Fuß vom Platz: 3½ Stunden Aufstieg über den Obersalzberg. Karte
  5. Tag 7 · 08:25 Almbachklamm Wasserfälle, Stege und Gitterroste durch die Schlucht. Karte
  6. Tag 7 · 18:26 Nachtfahrt Richtung Süden Über Salzburg, die Tauern und den Knoten Villach an die Adria.
  7. Tag 8 · 06:55 Union Lido, Cavallino-Treporti Angekommen zwischen Pappeln, Pinien und 60.000 Nachbarn. Karte
  8. Tag 19 · 13:31 Heimweg über Bischofshofen Regen auf der A10, Hochkönig im Dunst. Karte

Teil 1 – Berchtesgaden

Tag 1 So · 02.08.

Volltanken, dann Autobahn, dann Stau. Der Ferienverkehr Richtung Süden stand so zuverlässig, wie er es jedes Jahr tut – es gibt Schlimmeres, als in einem Fahrzeug festzusitzen, in dem der Kühlschrank mitfährt. Am Nachmittag stand das Womo am Hang über Berchtesgaden, abends gab es die erste Portion Bergblick zum Klappstuhl.

Wohnmobil beim Tanken
Letzter Tankstopp vor der Autobahn
Stau auf der Autobahn
Der obligatorische Ferienstau
Wohnmobil auf dem Stellplatz in Berchtesgaden
Angekommen am Allweglehen
Abendlicher Bergblick vom Campingtisch
Feierabend mit Bergkulisse

Tag 2 Mo · 03.08.

Um kurz nach sechs stand der Watzmann im Alpenglühen vor der Hecke – der beste Grund, freiwillig früh aufzustehen. Danach die wirklich wichtige Urlaubsaufgabe: die Außen-WLAN-Antenne am Mast ausrichten. Erst dann durften die Räder raus. Hinunter an die Königsseer Ache, barfuß ins eiskalte Gletscherwasser und weiter an den Königssee zu den alten Bootshäusern, wo das Wasser so klar ist, dass man den Enten beim Schattenwerfen zusehen kann.

Watzmann im Morgenlicht
Watzmann, kurz nach sechs
Alpenglühen am Watzmann
Alpenglühen frei Haus
Außen-WLAN-Antenne am Mast
Camping heißt nicht offline
Königsseer Ache
Königsseer Ache, gefühlte 4 °C
Watzmann über einer Bergwiese
Zwischenstopp auf dem Rückweg
Bootshäuser am Königssee
Die alten Bootshäuser am Königssee
Klares Wasser am Ufer des Königssees
Glasklar bis auf den Grund

Tag 3 Di · 04.08.

Der Wandertag. Um 06:49 Uhr ging es am Stellplatz los – zu Fuß, Richtung Kehlstein. Erst durch den Wald bergauf, vorbei am Obersalzberg und am Gasthaus „Zum Türken", dann die Entdeckung des Tages: das Pumpenhaus Hintereck, eine rote Stahltür im Hang, laut Schild zuständig „für Wasserversorgung Kehlstein" zwischen 942 und 1167 m. Kurz darauf ein gelber Wegweiser: Kehlstein 4 h. Es wurden zweieinhalb.

Um 09:39 Uhr war die asphaltierte Wendeschleife der Kehlstein-Busse erreicht, um 10:16 Uhr das Gipfelkreuz – und mit ihm ein Rundblick, der jeden Höhenmeter wert war: Untersberg, der Hohe Göll zum Greifen nah, tief unten der Königssee als blaues Band und gegenüber Watzmann und Hochkalter. Beim Abstieg gab es Walderdbeeren am Wegrand, um 12:55 Uhr stand man wieder am Wegweiser „Unterau".

Stellplatz im Morgenschatten vor dem Aufbruch
06:49 Uhr, Aufbruch am Platz
Schotterweg durch den Wald bergauf
Erst mal bergauf
Morgendlicher Blick über das Berchtesgadener Tal
Talblick im Morgenlicht
Gasthaus Zum Türken am Obersalzberg
„Zum Türken" am Obersalzberg
Rote Stahltür im bewachsenen Hang
Eine Tür im Berg
Schild Pumpenhaus Hintereck für Wasserversorgung Kehlstein
Auflösung: Pumpenhaus Hintereck
Wegweiser Kehlstein 4 Stunden
„Kehlstein 4 h" – Herausforderung angenommen
Lärchen am Aufstieg, Mond am Himmel
Der Mond steht noch
Asphaltierte Wendeschleife der Kehlstein-Busse
Die Wendeschleife der Kehlstein-Busse
Panorama zum Untersberg
Untersberg von oben
Panorama mit Watzmann und Hochkalter
Watzmann und Hochkalter
Königssee tief unten im Tal
Der Königssee, 1.300 m tiefer
Latschenkiefern vor dem Massiv des Hohen Göll
Hoher Göll hinter den Latschen
Weites Gipfelpanorama über das Berchtesgadener Land
Dafür steht man um sechs auf
Walderdbeeren am Wegrand
Wegzehrung beim Abstieg
Offene Eingangstür des Wohnmobils
Zurück: Tür auf, Füße hoch

Tag 4 Mi · 05.08.

Nachmittags türmten sich die Quellwolken über den Gipfeln – und weil die Sicht gerade noch reichte, war oben auf dem Kehlstein das Kehlsteinhaus zu erkennen. Tags zuvor war man noch oben gestanden; heute verschwand es binnen Minuten im Dunst.

Quellwolken über den Bergen
Gewitter im Anmarsch
Kehlsteinhaus auf dem Kehlstein
Das Kehlsteinhaus im Dunst

Tag 5 Do · 06.08.

Mittags eine ruhige Runde mit dem Hund: ein Hangweg mit Blick über einen Vierseithof ins Tal, eine kleine Waldkapelle am Wegrand und ein alter, gemauerter Stollen, in dem der Weg einfach im Dunkeln verschwindet. Der Hund wollte nicht hinein. Verständlich.

Der Rest des Tages gehörte dem Omnia – jenem Topf, der auf dem Gaskocher steht und trotzdem backt wie ein Ofen. Erst Schokokuchen (sah aus wie aus der Konditorei, hielt keine halbe Stunde), dann ein Pizzakranz mit Käse, Oregano und Schinken. Wer jetzt noch behauptet, Campingküche sei Dosenravioli, hat nie einen Omnia besessen.

Blick vom Hangweg über einen Hof ins Tal
Hangweg mit Aussicht
Kleine Waldkapelle am Weg
Kapelle im Wald
Alter gemauerter Stollen im Wald, Hund davor
Da geht der Hund nicht rein
Kuchenteig in der Omnia-Backform
Teig rein, Deckel drauf
Fertiger Schokokuchen aus dem Omnia
Schokokuchen vom Gaskocher
Pizzakranz aus dem Omnia, angeschnitten
Pizzakranz, bereits dezimiert

Tag 6 Fr · 07.08.

Regentag. Drinnen legte der Hund den Kopf auf den Tisch der Sitzgruppe und wartete darauf, dass endlich irgendetwas Essbares passiert. Abends klarte es auf, rosa Wolken über dem Tal, dazu ein feinherber Riesling-Chardonnay aus der Pfalz und ein Tisch voller gehäkelter Schildkröten.

Rosa Abendwolken über dem Tal
Nach dem Regen

Tag 7 Sa · 08.08.

Der dichteste Tag der Reise. Morgens um kurz vor acht an der Almbachklamm: Von der Brücke geht der Blick flussaufwärts über das steinige Bett der Ache, am Klammeingang liegt heller Schutt von einem frischen Murenabgang. Dann wird es eng – senkrechte Felswände, Holzstege und Gitterroste direkt über dem Wasser, ein Wasserfall stürzt in einen smaragdgrünen Gumpen. Die Infotafel erklärt nebenbei, warum das so aussieht: Dachsteinkalk oben, Ramsaudolomit unten, und Wasser, das seit Jahrtausenden daran arbeitet. Am Ausgang grasen seelenruhig zwei Ziegen.

Auf dem Rückweg noch das alte Wasserkraftwerk an der Ache mit dem großen Blitz an der Fassade – und dann hieß es abbauen. Um 18:26 Uhr rollte das Womo auf die Autobahn: Tunnel im Salzachtal, Tauernautobahn im Abendlicht, Knoten Villach Richtung Udine, beleuchtete Hänge im Dunkeln. Um 22:34 Uhr zeigte der Bordcomputer im Friaul 8,3 l/100 km bei 56.402 km auf der Uhr. Für ein Haus auf Rädern geht das in Ordnung.

Blick von der Brücke auf das Bachbett der Ache
Kurz vor acht an der Ache
Weg unter senkrechten Felswänden in der Almbachklamm
Es wird eng
Wasserfall stürzt in einen grünen Gumpen
Wasserfall und Gumpen
Holzsteg an der Felswand in der Klamm
Steg an der Wand
Enge Schlucht der Almbachklamm
Blick nach oben
Gitterrost-Steg über dem Bach
Gitterroste über dem Wasser
Infotafel Naturwanderweg Almbachklamm
Geologie zum Mitlesen
Zwei Ziegen auf einer Wiese
Das Empfangskomitee am Ausgang
Altes Wasserkraftwerk an der Ache mit Blitz-Symbol
Strom aus der Ache
Watzmann über der Ortsdurchfahrt
Letzter Blick zum Watzmann
Ortsdurchfahrt mit Baustellenampel
Letzte Ampel vor Italien
Tunnelportal im Salzachtal am Abend
Tunnel im Salzachtal
Tauernautobahn im Abendlicht
A10 im Abendlicht
Autobahnschild Wien Klagenfurt am Knoten Villach
Knoten Villach, Wohnmobil voraus
Armaturenbrett bei Nacht mit Verbrauchsanzeige
22:34 Uhr: 8,3 l/100 km

Teil 2 – Cavallino-Treporti

Tag 8 So · 09.08.

Erster Morgen am Union Lido: Sandboden, hohe Pappeln, Schirmpinien – und ein Hund, der binnen zwei Minuten den schattigsten Quadratmeter des Stellplatzes gefunden hatte. Nachmittags der Pflichtbesuch im Camping-Zubehörladen, wo ein Wasserhahn 129,90 € kostet. Angeschaut. Nicht gekauft. Dafür hing am Nachmittag schon die Hängematte zwischen Oleander und Baum – die schnellste Investition des Urlaubs.

Wohnmobil auf dem Stellplatz am Union Lido
Stellplatz unter Pappeln
Labrador liegt im Schatten
Schattenmanagement, Expertenlevel

Tag 9 Mo · 10.08.

Morgens frische Cornetti vom Bäcker – beim Frühstück stellte sich sofort ein Spatz auf die Stuhllehne und prüfte die Lage. Danach Resort-Erkundung: Das Ding ist eher Kleinstadt als Campingplatz, mit Piazza, Bars, Wasserspiel-Brunnen, Radwegen – und einer alten Piaggio Ape, die unter Glas ausgestellt ist wie ein Museumsstück. Zurück am Platz: Lichterkette an der Markise, Fahrradanhänger daneben, Feierabend.

Spatz auf einer Stuhllehne am Frühstückstisch
Der Frühstücksgast
Alte Piaggio Ape in einer Glasvitrine
Piaggio Ape unter Glas
Brunnen auf der Piazza des Resorts
Piazza mit Wasserspiel
Stellplatz mit Lichterkette und Fahrradanhänger
Unser Stück Pinienwald

Tag 11 Mi · 12.08.

Morgens lud nebenan ein E-Auto direkt an der Stellplatzsäule – am Union Lido gehört Strom am Platz zur Grundausstattung. Gut zu wissen für den Tag, an dem der Diesel-Ducato in Rente geht. Danach erster richtiger Strandtag: Der Sand ist bis ans Wasser dicht belegt, und der Hund – am Hundestrand ausdrücklich erlaubt – stürmte in die Wellen, als hätte er zwei Wochen darauf gewartet. Hatte er ja auch.

E-Auto lädt am Stellplatz
Laden direkt am Stellplatz
Gut gefüllter Sandstrand am Union Lido
Hochsaison, unübersehbar

Tag 12 Do · 13.08.

Spieleabend. Aus Heckmeck-Spielsteinen und Würfeln entstand am Campingtisch ein vierstöckiges Bauwerk, das statisch bedenklich, aber fotogen war. Danach Teelichter im abgedunkelten Womo und Ruhe.

Turm aus Spielsteinen und Würfeln
Ingenieurskunst, Abteilung Brettspiel

Tag 13–14 Fr · 14.08. / Sa · 15.08.

Zwei Strandtage am Stück. Aus nassem Sand entstand eine veritable Skulptur, groß genug, dass am Ende jemand bis zum Hals darin verschwand. Am 15. August, zu Ferragosto, war dann ganz Italien am Meer: Schirmreihen bis zum Horizont, der Rettungsturm als einziger fester Punkt im Gewusel.

Große Sandskulptur am Strand
Bauprojekt ohne Baugenehmigung
Strand mit Rettungsturm und Schirmreihen
Ferragosto am Union Lido

Tag 15 So · 16.08.

Ferragosto war vorbei, der Platz blieb voll. An der Theke der Platz-Pizzeria stand die halbe Nachbarschaft an – also doch wieder selbst gekocht, unter der Markise.

Bar und Pizzeria auf dem Campingplatz
Schlange an der Theke
Abendessen unter der Markise
Küche mit Markisendach

Tag 16 Mo · 17.08.

Highlight der zweiten Woche – jedenfalls für die Erwachsenen: Ein Wiedehopf spazierte seelenruhig unter dem Wohnmobil hindurch, Haube hoch, gestreifte Flügel, völlig unbeeindruckt. Nachmittags zog es zu, es gab Eis als Trostpflaster.

Wiedehopf unter dem Wohnmobil
Wiedehopf auf Stellplatzrunde
Bewölkter Himmel über dem Stellplatz
Wolken über dem Pappelhain

Tag 17–18 Di · 18.08. / Mi · 19.08.

Großeinkauf mit dem Rad beim Lidl in Cavallino – vor dem Markt parkt ein Eis-Lkw, was die Prioritäten der Gegend ganz gut zusammenfasst. Am letzten Abend ein Fragolino auf dem Tisch und die leise Erkenntnis, dass man morgen wieder Richtung Alpen fährt.

Supermarkt in Cavallino mit Radweg
Einkaufen per Rad
Flasche Fragolino mit Glas
Letzter Abend, letzter Fragolino

Tag 19 Do · 20.08.

Heimfahrt im Regen. Auf der Tauernautobahn ging es im Lkw-Pulk bei Tempo 80 bergauf, bei Werfen und Bischofshofen riss es kurz auf und gab den Blick auf den Hochkönig frei. Vor uns: ein Motorboot namens Annette auf dem Trailer, das offenbar genauso heimwärts wollte.

Regen und Lkw-Kolonne auf der A10
A10 im Regen, 902 m
Blick durch die Frontscheibe auf die regennasse A10
Scheibenwischer-Wetter
A10 bei Werfen mit Lärmschutzwänden
Vorbei an Werfen
Blick auf den Hochkönig bei Bischofshofen
Hochkönig bei Bischofshofen

Die beiden Plätze in Kürze

Camping-Resort Allweglehen, Berchtesgaden. Liegt am Hang über dem Tal, mit Terrassen-Stellplätzen, eigenem Wohnmobilhafen, Hundedusche, Ski- und Fahrraddepot und – praktisch für später – einer Ladesäule. Der Blick auf Watzmann und Untersberg kostet nichts extra. Unsere Erfahrung: Der Platz ist steil. Wer kein E-Bike hat, schiebt – und die Auffahrt zum eigenen Stellplatz sollte man sich vor dem Rangieren einmal zu Fuß ansehen.

Union Lido Park & Resort, Cavallino-Treporti. Eher Kleinstadt als Campingplatz: eigener Sandstrand, Aquapark, Piazzas mit Bars und Pizzerien, Supermarkt, Campingfachhandel, Radwege quer über das Gelände und Strom am Stellplatz. Unsere Erfahrung: Ohne Fahrrad geht hier gar nichts – vom Stellplatz bis zum Strand oder zur Piazza läuft man sonst gefühlt eine Viertelstunde. Und: Über Ferragosto (15.08.) ist der Platz voll bis in den letzten Winkel; wer es ruhiger mag, legt die Woche davor oder danach.

Was sich im Womo bewährt hat

  • Omnia-Backofen – Kuchen und Pizza vom Gaskocher, ohne Strom, ohne Backofen. Die mit Abstand beste Anschaffung.
  • Außen-WLAN-Antenne am Mast – auf beiden Plätzen der Unterschied zwischen „Netz" und „Netz, das man benutzen kann".
  • Falt-Fahrräder bzw. E-MTB plus Faltschloss – in Berchtesgaden für die Abfahrt zum Königssee, in Cavallino schlicht Grundvoraussetzung.
  • Kühlbox als Zusatz zum Kühlschrank – bei 30 °C am Stellplatz kein Luxus.

Sehenswürdigkeiten in der Nähe

Berchtesgaden:

  • Königssee & St. Bartholomä (~6 km) – Elektroboote über den fjordartigen See zur Wallfahrtskirche mit den roten Zwiebeltürmen.
  • Kehlsteinhaus / Kehlstein (~10 km) – mit Bus und Messing-Aufzug auf 1.834 m. Wer will, geht zu Fuß: vom Obersalzberg sind rund 3½ Stunden ausgeschildert, wir haben 2½ gebraucht – der Rundblick oben ist derselbe, das Gipfelkreuz aber schöner verdient.
  • Almbachklamm (~10 km, Einstieg an der Kugelmühle in Marktschellenberg) – gut gesicherter Klammweg über Stege und Gitterroste, Wasserfälle und Gumpen, bis zur Theresienklause. Früh losgehen lohnt: Vormittags ist man fast allein.
  • Salzbergwerk Berchtesgaden (~3 km) – Grubenbahn, Rutschen, Salzsee unter Tage.
  • Dokumentation Obersalzberg (~8 km) – Lern- und Erinnerungsort zur NS-Geschichte des Obersalzbergs.
  • Wimbachklamm (~8 km) – kurze, eindrucksvolle Klamm bei Ramsau.

Cavallino-Treporti:

  • Venedig – ab Punta Sabbioni mit dem Vaporetto in rund 35 Minuten zum Markusplatz, ganz ohne Parkplatzsuche.
  • Burano & Murano – bunte Fischerhäuser und Glasbläserei, ebenfalls per Linienboot.
  • Lido di Jesolo (~15 km) – Promenade, Geschäfte, Trubel.
  • Batteria Vettor Pisani (Cavallino) – restaurierte Festungsanlage aus dem Ersten Weltkrieg.
  • Leuchtturm Punta Sabbioni – Spaziergang an der Hafeneinfahrt der Lagune.

Einkaufen in der Umgebung

Berchtesgaden (≤ 5 km):

  • Aldi Süd – Berchtesgaden (~3 km)
  • Edeka – Berchtesgaden Zentrum (~3 km)
  • Lidl / Rewe – Bischofswiesen (~5 km)

Cavallino-Treporti (≤ 5 km):

  • Lidl – Via Fausta, Cavallino (~3 km, mit Radweg direkt dorthin)
  • Supermarkt im Resort – direkt am Platz, praktisch, aber nicht günstig
  • Camping Market – Via Fausta 266, Cavallino: alles fürs Wohnmobil, zu Preisen zum Luftanhalten

„Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung – und einen Omnia."