Kleiner Umbau-Tagebucheintrag: Wie unsere Eberspächer-Dachklima aufs Womo kam – inklusive Werks-Überraschung beim Auspacken, Einbau durchs Dachfenster und der erstaunlich leisen Erkenntnis, dass sich das Ganze absolut gelohnt hat.

Manche Upgrades sind Kür, dieses war irgendwann schlicht Notwehr: Wer einmal bei 35 Grad im aufgeheizten Wohnmobil zu schlafen versucht hat, weiß, dass „Fenster auf und das Beste hoffen" kein Klimakonzept ist, sondern eine Trotzreaktion. Also musste eine Dachklimaanlage von Eberspächer her – und die ist jetzt oben, verbaut und (Spoiler) angenehm leise.

Auspacken – und gleich ein Problem

Der erste Akt war unfreiwillig spannend. Kaum ausgepackt, gleich die erste Überraschung: Die Klima war ab Werk nicht richtig zusammengebaut. Zwischen Deckel und Gehäuse klaffte ein Spalt, der da definitiv nicht hingehört. Liebe Grüße an den Hersteller: Eberspächer, das muss besser werden.

Sichtbarer Spalt am Gehäuse der ausgepackten Klimaanlage
Frisch aus dem Karton – und schon ein Spalt, der da nicht hingehört.
Detailaufnahme des Spalts zwischen Deckel und Gehäuse
Aus der Nähe: Deckel und Gehäuse gingen einfach nicht sauber zusammen.

Kurzerhand richtig zusammengebaut

Also Deckel demontiert und das gute Stück noch einmal richtig zusammengesetzt – so, wie es eigentlich schon im Karton hätte sein sollen. Kleiner Umweg, große Genugtuung.

Einbau durchs Dachfenster

Danach ging es zackig: Der Einbau lief bequem durch ein demontiertes Dachfenster, an dessen Stelle jetzt die Klima ihren Stammplatz hat. Rundum sauber abgedichtet mit Dekalin Dekaseal 8936 – damit von oben garantiert nur Sonne und kein Regen reinkommt.

Kartusche Dekalin Dekaseal 8936 Dichtmasse
Abgedichtet mit Dekaseal 8936 – hält dicht, hält bombig.

Luftbox rein, Strom drauf, läuft

Zum Schluss noch die Luftbox (Eberspächers „Air Distribution Box") an der Decke montiert, Strom drauf – und läuft. Und das Beste: Im Betrieb ist sie tatsächlich ruhiger, als wir es von anderen Anlagen gewohnt sind. Kein Turbinen-Getöse über dem Kopf, sondern angenehm leise heruntergekühlte Nächte.

Typenschild der Eberspächer Air Distribution Box Slim
Das Herzstück im Innenraum: die „Luftbox" (ADB Slim).
An der Wohnmobildecke montierte Eberspächer-Luftbox mit Verkabelung
Luftbox an der Decke, Kabel dran – kurz vor dem großen „läuft!".

Fazit

Ja, so eine Klima ist wirklich so leise, wie alle behaupten. Und ja, wir würden es sofort wieder machen – nur beim nächsten Mal hoffentlich ohne Werks-Spalt zur Begrüßung. Den ganzen Umbau samt Strom, Gas und Technik gibt es übrigens auf der Seite Der Umbau.

„Der Sommer kann kommen." – Wir, seit die Klima läuft.