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Es gibt kaum etwas Luxuriöseres, als mitten im Nirgendwo aufzuwachen und trotzdem frisches Brot zum Frühstück zu haben. Während andere zum nächsten Dorfbäcker pilgern (der natürlich Ruhetag hat), zieht bei uns schon der Duft durchs Wohnmobil.

Das Geheimnis ist kein großes: Teig am Abend angesetzt, morgens in den Backofen, Kaffee aufgesetzt – und dem Brot beim Aufgehen zusehen wie früher dem Lagerfeuer. Knusprige Kruste, warme Krume, ein bisschen Butter. Mehr Frühstück braucht kein Mensch.

Nebenwirkung: Man wird auf dem Platz schnell bekannt. Und zwar als die Leute, bei denen es morgens so unverschämt gut riecht.